DAV-Abkommen

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#1 | Beitragvon Irene am 19.04.2004, 11:49

Wer kann mir weiterhelfen? Bei Abwicklung einer Verkehrsunfallsache hat die Haftpflichtversicherung der Gegenseite den Fahrzeugschaden außergerichtlich bezahlt. Bezüglich des Schmerzensgeldanspruchs wurde eine Klage eingelegt. Die Haftpflichtversicherung der Gegenseite ist dem DAV-Abkommen angeschlossen. <br><br>Nunmehr meint die Versicherung, dass bezüglich des Fahrzeugschadens (der ja außergerichtich abgewickelt wurde) keine Gebühr in Höhe von 15/10 gem. DAV-Abkommen abgerechnet werden kann, sondern lediglich eine 7,5/10 Geschäftsgebühr nach § 118 BRAGO. In der Begründung verweist sie darauf, dass die Angelegenheit nicht vollständig außergerichtlich abgewickelt werden konnte, sondern nur zum Teil (Klage bez. Schmerzensgeldansprüche), und daher das DAV-Abkommen in diesem Fall nicht anwendbar ist.<br><br>Ich konnte in der Literatur bisher leider nichts zu diesem Thema finden.
Irene
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#2 | Beitragvon PS22 am 20.04.2004, 10:13

Hallo Irene,<br><br>gib doch einfach mal unter google DAV-Abkommen ein, da findest du bestimmt eine Seite, die dir weiterhilft :-)<br><br>LG Peggy
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#3 | Beitragvon IlkaB. am 01.05.2004, 23:03

<small><i><b>Antwort auf: </b>Wer kann mir weiterhelfen? Bei Abwicklung einer Verkehrsunfallsache hat die Haftpflichtversicherung der Gegenseite den Fahrzeugschaden außergerichtlich bezahlt. Bezüglich des Schmerzensgeldanspruchs wurde eine Klage eingelegt. Die Haftpflichtversicherung der Gegenseite ist dem DAV-Abkommen angeschlossen. <br><br>Nunmehr meint die Versicherung, dass bezüglich des Fahrzeugschadens (der ja außergerichtich abgewickelt wurde) keine Gebühr in Höhe von 15/10 gem. DAV-Abkommen abgerechnet werden kann, sondern lediglich eine 7,5/10 Geschäftsgebühr nach § 118 BRAGO. In der Begründung verweist sie darauf, dass die Angelegenheit nicht vollständig außergerichtlich abgewickelt werden konnte, sondern nur zum Teil (Klage bez. Schmerzensgeldansprüche), und daher das DAV-Abkommen in diesem Fall nicht anwendbar ist.<br><br>Ich konnte in der Literatur bisher leider nichts zu diesem Thema finden.</i></small><br><br>Hallo Irene,<br>leider habe ich erst jetzt wieder Zugang zum Forum bekommen. Da ich täglich mit Verkehrssachen zu tun habe und das DAV-Abkommen auch schon oft verflucht habe, kann ich dir sagen, dass die Vers. in diesem Fall wohl richtig liegt. Im Abkommen heißt es sinngemäß, dass die 15/10 Gebühr nur abgerechnet werden kann, wenn die gesamt Angelegenheit, d.h. die gesamte Schadensangelegenheit, außergerichtlich erledigt wird. Du kannst hier wohl wegen des Fahrzeugschadens nur die Geb. nach § 118 I Nr. 1 BRAGO nehmen, vielleicht den Rahmen je nach Aufwand etwas höher?, für den gerichtlichen Teil dann die üblichen 31er Gebühren.<br><br>LG Ilka
IlkaB.
 


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