Erbschaftsausschlagung

Erbschaftsausschlagung

#1 | Beitragvon NadineB am 26.02.2004, 18:04

Welcher Wert ist maßgeblich bei einer Erbschaftsausschlagung von überschuldetem Nachlass? Finde überall nur die Angabe 5/20 gemäß § 38 III nach Mindestwert . Aber wie hoch ist der Mindestwert? Nach § 30 KostO 3000,00 EUR???
NadineB
 

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#2 | Beitragvon Gast am 31.08.2004, 18:51

genau
Gast
 

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#3 | Beitragvon Gast am 04.01.2005, 21:25

Der Mindestwert beträgt 1.000,00 €!
Gast
 

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#4 | Beitragvon Goffaux am 18.01.2005, 15:23

Meine Meinung:<br>Der Wert ist bestenfalls 0,--€. Die 3000,--€ in § 30 KostO sind nur eine Hilfskrücke, wenn man keinen anderen Anhaltspunkt hat. Hier haben wir jedoch den Wert 0 bzw. sogar einen negativen Wert. Es ist also nicht auf den Mindestwert, sondern auf die Mindestgebühr von 10,--€ abzustellen.
Goffaux
 

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#5 | Beitragvon Gast am 06.03.2005, 15:28

Der Regelwert ist € 3.000,00 Hilfswert nach § 30 KostO ist € 1.000,00<br><br>Bei Erbschaftsausschlagungen mit verschuldetem Nachlass also € 1.000,00 nach § 30 KostO
Gast
 

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#6 | Beitragvon Gast am 06.03.2005, 21:01

Der Wert ist wie von Goffaux gesagt unter 0, und wäre z. B. bei Millionen-Schulden minus Millionen. Fällt aber alles eben in die geringste Wertstufe bis plus 1.000 Euro und entsprechend entsteht wie Goffaux richtig schreibt die (positive, nicht negative) kleine Mindestgebühr. Soweit in anderen Antworten Regelwert 3.000 EUR und Mindestwert 1.000 EUR genannt sind ist das nicht ganz richtig, nur eben in der Konsequenz der ersten Wertstufe bis plus 1.000 EUR ändert sich an der Gebührenhöhe nichts wenn man statt des richtigen Werts plus 1.000 angeben würde. Korrekt ist aber unter 1.000 EUR oder 0 oder unter 0.
Gast
 


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