Zwangsvollstreckung

Zwangsvollstreckung

#1 | Beitragvon Stefanie am 19.09.2002, 11:57

Hallo Kolleginnen!<br>Ich habe mal eine eher allgemeine Frage: Wenn ich für den Mandanten Kosten sparen möchte und vor der Einleitung von Zwangsvollstreckungsmaßnahmen beim Vollstreckungsgericht telefonisch nachfrage, ob der Schuldner bereits die EV abgegeben hat und ich das Protokoll und das Vermögensverzeichnis abfordere. Kann ich dann dafür eine 3/10-Gebühr abrechnen, wenn sich keine pfändbare Habe ergibt? Und aus welchem Gegenstandswert eigentlich? Ich wäre ja für die Summe der Forderungen plus Zinsen bis zum Tag der Anfrage. Es gibt da wohl verschiedene Auffassungen. ob das eine ZV-Angelegenheit ist oder nicht! Vielleicht hat schon jemand Erfahrungen mit den Rechtsschutzversicherungen gesammelt.<br>Danke schon mal im voraus. :-)
Stefanie
 

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#2 | Beitragvon Manuela1 am 19.09.2002, 12:18

Hallo Stefanie,<br><br>also wir rechnen auch in einem solchen Fall die 3/10 Gebühr für die EV ab. An Schwierigkeiten mit einer Rechtschutzversicherung kann ich mich eigentlich nicht erinnern. Wenn die meckern, würde ich auf die Kommentierung von Göttlich/Mümmler verweisen und sagen, daß das die herrschende Meinung ist. Gegenstandswert ist ganz normal die Forderung + Zinsen + Kosten, aber höchstens 1.500 EUR.<br><br>Schönen Tag noch<br><br>Manuela
Manuela1
 

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#3 | Beitragvon Stefanie am 26.09.2002, 10:08

Hallo Manuela!<br>Vielen Dank für die Hilfe. :-D
Stefanie
 


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