Kosten für Kanzleisoftware?

z.B. Annotext, Lawfirm, RenoStar, winMACS, Phantasy

Re: Kosten für Kanzleisoftware?

#16 | Beitragvon Semlin am 15.02.2010, 23:40

Nochmals wow!

Es wird natürlich unterstellt, daß man weiß was man tut, sonst hilft die beste Software auch nicht. Es geht aber doch darum, wie lange man dafür braucht, bzw. wieviel man am Tag schafft, oder nicht?

Früher hat man den ganzen Text mühsam durchgelesen nach Schreibfehlern, jetzt wird vieles gleich unterstrichen, aber die Hölle statt Höhle dennoch nicht weil die Software doch nicht wissen kann was ich eigentlich sagen will. Also müssen solche Sachen auch weiterhin selbst korrigiert werden. Wenn man dann in einem Forum nicht so peinlich genau Korrektur liest, dann kann das doch verziehen werden, oder?

Aber wir reden hier doch nicht über Word (wenn es nur ums Schreiben geht, warum nicht gleich OpenOffice, ist doch besser und kostet nichts) sondern es geht um die Anwaltssoftware, nicht wahr? Sicherlich kann man jede Rechnung auch per Hand machen, und die Buchhaltung ebenfalls, sogar die Zwangsvollstreckung, aber was ist denn das für ein Aufwand? Man kann ja auch von A nach B reiten oder gar zu Fuß gehen so wie früher, es dauert halt nur viel länger als mit Auto oder Bahn...

Ich weiß jedenfalls, was ich alles am Tag schaffe und ich weiß, daß ich das ohne vernünftige Software NIE im Leben auch nur ansatzweise schaffen könnte. Nicht mal die Hälfte. Also bräuchte die Kanzlei gleich doppelt so viele Angestellte oder noch mehr, um das auszugleichen. Und was DAS kosten würde, steht doch in keinem Verhältnis mehr zu den Kosten für eine vernünftige Anwaltssoftware.

Wer das nicht versteht, kann gerne auch weiterhin arbeiten nach alter Väter Sitte - es kann schließlich auch jeder nach seiner eigenen Fasson seelig werden :-)
Semlin
Neuling
Neuling
 
Beiträge: 40
Registriert: 05.02.2010, 19:54

Re: Kosten für Kanzleisoftware?

#17 | Beitragvon jana.gr am 16.02.2010, 14:22

Vielen Dank für die bisherigen Einträge.

Ich habe jetzt alle soweit, dass sie eine Software für genauso wichtig halten wie ich. Nur sind die Preise noch zu abschreckend. Wir brauchen Lizenzen für mindestens 5 Plätze, da sind schnell jährlich 4000 Euro weg. Das schreckt ab.

So suchen wir immernoch nach etwas Passendem.

Es ist sicher richtig, dass man mehr lernt, wenn man selbst alles erarbeiten muss. Aber die Zeitersparnis ist mir mittlerweile einfach wichtiger! Denn für jedes Schreiben etc muss man Adressen, Betreff usw neu eingeben, das ist einfach müßig...

Habe in Beiträgen noch einige, mir unbekannte Programme gelesen und werde mich darüber mal informieren.

Allen noch einen schönen Nachmittag =D>
jana.gr
 
Beiträge: 9
Registriert: 21.01.2010, 10:47

Re: Kosten für Kanzleisoftware?

#18 | Beitragvon Semlin am 16.02.2010, 15:15

Du, wenn dein Anwalt bzw. Anwälte eh' keine Anwaltssoftware brauchen, sondern nur aufs Band diktieren wollen und sonst nichts, dann brauchen die auch keine Lizenz für sich. Man kann ja auch nur eine oder zwei Lizenzen kaufen und den Leuten zur Verfügung stellen, die das brauchen, damit umgehen können und auch sinnvoll benutzen können. Dann können sich die anderen die Sache anschauen und auf Dauer in aller Ruhe entscheiden, ob das Zeugs sein Geld wert ist :-)

Außerdem laufen alle gängigen Systeme so, daß es einen Zentralserver gibt mit der Datenbank etc. und auf den vernetzten Einzelrechnern laufen nur die Clients. Also kann man bei sagen wir zwei Lizenzen die Clients auch auf mehreren Einzelrechnern installieren, es können sich aber auch nur 2 gleichzeitig anmelden, wer das konkret ist, ist dem Server ja egal. Also können sich auch zwei eine Lizenz teilen, eine vormittags die andere nachmittags, oder auch eben je nach Bedarf.

Die Zeitersparnis beim Schreiben ist noch der kleinste Vorteil - die Adresse, das Rubrum oder was auch immer ist ja auch so schnell eingetippt, für das Schreiben alleine lohnt die Anschaffung der ganzen Software wirklich nicht, das wäre ja als ob du den Formel 1 Rennwagen durch die 30er Zone fahren würdest. Aber nur wenn du die Abrechnungen anschaust, wieviel Rechnerei doch damit verbunden ist, alle Rechnungen per Hand zu machen, von der Zahlungsüberwachung ganz zu schweigen. Mit der Termins- und Fristenplanung das Gleiche. Und von der Zwangsvollstreckung und Buchhaltung, die ohne vernünftige Software sowohl reinste Zumutung sind als auch absolute ABMs ganz zu schweigen.

Wenn dein Chef wirklich derart schwer davon zu überzeugen ist, dann kann ihm auch nicht wirklich geholfen werden. Das ist doch das Gleiche wie wenn sich einer darüber schwarz ärgert, daß ihm der Mandant 100 Euro zuwenig bezahlt hat, und merkt gar nicht, daß er auf anderer Seite dadurch daß er von Gebühren keine Ahnung hat (was leider so was von oft unter der Anwaltschaft vorkommt, nur daß sie in der Regel zu eingebildet sind um zuzugeben, daß die Angestellte darin viel besser ist als sie selbst) viele 100 oder gar 1000 Euro verschenkt. Aber was er nicht weiß macht ihn ja nicht heiß, und so verschwendet er an möglichen Einnahmen von denen er nichts weiß jährlich Summen, die in keinem Verhältnis mehr zu einigen wenigen offenen Rechnungen, auf welche die ganzen Ressourcen verschwendet werden. Alles was er an Software spart, zahlt er auf anderer Seite um ein Vielfaches drauf, nur merkt er das nicht, weil er nur die 100 Euro merkt die er ausgibt, aber die 1000 Euro die er nicht einnimmt merkt er nicht.

Die Klugen merken das schon von alleine, und die Dummen lassen sich das nicht einmal erklären - es gibt nicht von wegen den Spruch, Wissen ist Macht und Dummheit lacht.
Semlin
Neuling
Neuling
 
Beiträge: 40
Registriert: 05.02.2010, 19:54

Re: Kosten für Kanzleisoftware?

#19 | Beitragvon jana.gr am 16.02.2010, 15:25

Mittlerweile ist er schon der Meinung, dass es für uns Frauen eine enorme Erleichterung ist. Aber man kann ihm eben nicht in Zahlen vorrechnen, was wir Zeit sparen und wieviel Dinge wir zusätzlich erledigen können. Z. B. habe ich letzte Woche ein neues Fax durchgesetzt. Da konnten wir rechnen, was die Patronen gekostet haben und wie schnell es jetzt geht und wie viel mehr Speicher da ist usw. Bei der Software geht das eben nicht. Deshalb ist die Entscheidung dafür reiflicher zu durchdenken.

Die Lizenzen nur für 3 Rechner zu kaufen ist sicher eine Idee. Aber können denn die Anwälte trotzdem drauf zugreifen? Einer liest immer die Schriftsätze im PC nochmal und ändert sie selbst, bevor sie rausgehen. Das ginge ja dann von seinem PC aus nicht oder?
jana.gr
 
Beiträge: 9
Registriert: 21.01.2010, 10:47

Re: Kosten für Kanzleisoftware?

#20 | Beitragvon Semlin am 16.02.2010, 17:05

Nun, dafür müßte er schon selbst die Software auf seinem Rechner haben, sonst ginge das nur über einen Umweg, indem z.B. die Schriftsätze dann extra noch auf dem Server in einem Ordner abgespeichert werden als einzelne Word-Dateien die er sich dann anschauen könnte. Das wäre aber wiederum ein zusätzlicher Aufwand, und die Änderungen müßten dann wiederum in die Schriftsätze sow wie sie in der Datenbank sind wieder importiert werden, sonst hat man im System nicht das was in der Akte ist bzw. was wirklich rausgegangen ist. Dieses Hin und Her würde den Vorteil schon deutlich auffressen.

Meines Wissens sind die meisten Programme eben so konzipiert, daß es bei sagen wir 3 Lizenzen nur drei angemeldete Clients gleichzeitig zugelassen werden. Auf welchen Rechnern diese insgesamt laufen, ist in der Regel unerheblich. Man kann also auch auf 10 Rechnern die Software haben, nur drei davon können gleichzeitig funktionieren. Wir haben für jeden Rechner eine Lizenz, auch wenn nicht jeder alles braucht und vor allem nicht auf allen Rechnern gleichzeitig gearbeitet wird, also könnten wir uns eigentlich locker 2-3 oder sogar mehr Lizenzen einsparen, weil nie im Leben alle gleichzeitig an allen Rechnern arbeiten, ich meine damit alle Anwälte und alle Angestellten.

Im Zweifel kannst du dich immer bei dem konkreten Softwareanbieter ganz genau vergewissern, wie das mit den Lizenzen gehandhabt wird. Wenn eine Software nur so viele Benutzer erlaubt wie die Lizenzen vorhanden sind, dann hast du diese lediglich auf so vielen Rechnern verwenden, wie viele Lizenzen du hast. Wenn eine aber nicht die Anzahl der möglichen Benutzer, sondern nur die gleichzeitige Benutzung anhand der gekauften Lizenzen beschränkt, dann ist alles andere nur die Frage des Time-Sharings ;-)

Letztendlich geht Probieren über Studieren, viele Softwarefirmen schicken einem gerne eine zeitlich beschränkte Demoversion für den Einzelplatz, damit kannst du eine Weile auf einem Rechner "spielen" und in der Regel sind alle Funktionen uneingeschränkt da, nur gibt es keinen Server, keine zentrale Datenbank und keinen Zugriff von anderen Rechnern aus, und das auch zeitlich begrenzt, aber dennoch kann man sich sehr guten und umfassenden Eindruck machen von der Software. So bin ich seinerzeit auf Winmacs gekommen, die damalige Kanzlei hing noch am ollen Dilex welches gar nicht mehr weiter entwickelt wurde, ich habe damals einige Demos besorgt und ausprobiert, auch in aller Ruhe zu Hause, habe das alles den Chefs vorgeführt, aber die waren damals noch der Meinung das olle Dilex sei noch gut genug... Ich habe ihnen damals Winmacs empfohlen, und als es dann hieß man bleibt bis auf weiteres bei Dilex, habe ich mich alsbald verabschiedet. Ein Jahr später sind sie dann doch auf Winmacs umgestiegen und haben es bis heute noch.

Ich denke, auch erstmal 2-3 Lizenzen für ein Jahr zu kaufen ist doch bei den Gesamtausgaben fürs Büro und Personal etc. letztendlich nur ein Klecks, und wenn die Angestellten dann mehr Zeit haben sich in Ruhe und ausgiebig mit Sachen wie Abrechnungen und Beitreibungen in eigener Sache zu beschäftigen, das bringt dann übers Jahr gerechnet doch eindeutig mehr Geld in die Kasse rein, als wenn man ein paar Tausender an Software einspart aber dann bei den Abrechnungen in Eile massenweise Gebühren verschenkt und die Titulierung und Zwangsvollstreckung eigener Forderungen nur zwischen Tür und Angel so nebenbei betreibt, statt beides mit nötiger Sorgfalt und letzter Konsequenz zu verfolgen. Wenn du durch die gute Software auch nur 1 Stunde in der Woche mehr hast, und in dieser Stunde auch nur 10 Rechnungen überprüft hast, und auch nur eine davon falsch ist, dann hast du in der Regel (je nach dem was bei euch so für Streitwerte die Regel sind) schon dadurch mehr Geld für die Kanzlei eingefahren, als die eine Lizenz im Monat kostet, und alles andere ist der reine Gewinn. So muß man das sehen, bzw. so sollte man es sehen, und wenn man es anders sieht, na ja dann eben nicht, jeder ist seines Glückes Schmied, und seines Unglückes ebenfalls ;-)
Semlin
Neuling
Neuling
 
Beiträge: 40
Registriert: 05.02.2010, 19:54

Re: Kosten für Kanzleisoftware?

#21 | Beitragvon booo am 17.02.2010, 10:20

...da hat einer aber viel Zeit und Engagement :roll:


:booo:
()|()
Ruf ich neulich Spiderman an... Bild

hat der kein Netz!!! :badgrin:
Benutzeravatar
booo
Site Admin
Site Admin
 
Beiträge: 20136
Registriert: 07.02.2007, 10:14
Plz/Ort: irgendwo hinter oder vor sonthofen :o)
Fachgebiet: admingöttin :p
Software: ReNoStar

Re: Kosten für Kanzleisoftware?

#22 | Beitragvon jana.gr am 17.02.2010, 10:44

Wir haben schon einige Testversionen angefordert und lassen uns immernoch neue kommen. Haufe Advolux hatte uns z. B. gut gefallen. Aber auf Nachfrage stellte sich heraus, dass man jährliche Mietgebühren von mehreren tausend Euro zahlen müsste. Also gehts wieder zurück. Als nächstes sehen wir uns von WoltersKluwer Advoline an. Da kann man einzelne Module auswählen, muss also nicht auf jedem PC alles installieren. Dort kauft man einmalig die Lizenzen und jährlich kommen dann Updatekosten von 600 Euro oder so ähnlich. Mal sehen wie das ist. Die Eierlegendewollmilchsau werden wir wohl nicht finden :-X
jana.gr
 
Beiträge: 9
Registriert: 21.01.2010, 10:47

Re: Kosten für Kanzleisoftware?

#23 | Beitragvon Semlin am 17.02.2010, 11:07

booo hat geschrieben:...da hat einer aber viel Zeit und Engagement :roll:

:booo:


Wenn man schnell tippen kann, ist es gar nicht so viel Zeit... Allerdings verstehe ich ganz ehrlich gesagt nicht so recht, was daran groß auszusetzen ist, wenn man hier etwas Zeit investiert und Engagement zeigt?

Wenn ich statdessen nur Beiträge von Umfang und Güte wie deiner jetzt (kann man das eigentlich überhaupt "Beitrag" nennen oder dient das nur der Zählerstandpflege?) produziere, dann komme ich locker und lässig mit wenig Zeit und wenig Engagement auch auf 10.000 jährlich. Kann aber ganz ehrlich gesagt keinen besonderen Sinn und Zweck darin erkennen...

Wenn hier jedoch Quantität vor der Qualität gehen soll, dann bin ich womöglich im falschen Forum gelandet? Man kläre mich doch bitte auf... In jedem Thread einen nichtssagenden Einzeiler zu hinterlassen, der auch noch mit dem Thema überhaupt rein gar nichts zu tun hat, ist jedenfalls nicht mein Ding. Wenn ich zu dem konkreten Thema nichts zu sagen habe, dann lasse ich es lieber gleich sein. Auch wenn ich dann sicherlich nicht an 10.000 Punkte jährlich rankomme, aber man kann nicht immer alles im Leben haben...
Semlin
Neuling
Neuling
 
Beiträge: 40
Registriert: 05.02.2010, 19:54

Re: Kosten für Kanzleisoftware?

#24 | Beitragvon booo am 17.02.2010, 12:23

Keiner bittet Dich zu bleiben :stuhl:

Außerdem brauchst Du mir sicher nicht zu sagen, wie wir unser Forum führen sollen. Halte Dich also diesbezüglich raus.
Deine restlichen Anspielungen kannst Du im Übrigen auch gerne behalten.


booo
()|()
Ruf ich neulich Spiderman an... Bild

hat der kein Netz!!! :badgrin:
Benutzeravatar
booo
Site Admin
Site Admin
 
Beiträge: 20136
Registriert: 07.02.2007, 10:14
Plz/Ort: irgendwo hinter oder vor sonthofen :o)
Fachgebiet: admingöttin :p
Software: ReNoStar

Re: Kosten für Kanzleisoftware?

#25 | Beitragvon jana.gr am 17.02.2010, 12:52

Also ich fand - und finde es noch - sehr nett, dass Semlin sich so viel Mühe gegeben hat, mir bei meiner Argumentation zu helfen :rose und finde es gleichzeitig sehr schade, dass sich so gezofft wird. Bekommt man als Fragensteller gleich ein schlechtes Gewissen, wenn das aufgeworfene Thema zu solchen Ärgernissen führt. Als hätte man auf Arbeit nicht schon genug, worüber man sich so ärgern kann den ganzen Tag.

Ich hoffe, es wird niemand abgeschreckt, weitere Beiträge einzustellen.
jana.gr
 
Beiträge: 9
Registriert: 21.01.2010, 10:47

Re: Kosten für Kanzleisoftware?

#26 | Beitragvon booo am 17.02.2010, 12:57

jana.gr hat geschrieben:Also ich fand - und finde es noch - sehr nett, dass Semlin sich so viel Mühe gegeben hat, mir bei meiner Argumentation zu helfen :rose


Find ich auch, hab ich auch nicht bestritten, nur fällt halt auf, dass sich einer mal mehr Mühe macht und deshalb auch der " :booo: "-Smiley.

Es war auch in keinster Weise böse gemeint, aber wenn der User meint, er müsse "zurückpöbeln" kann er sich gerne
vom Forum fernhalten.

Gruß
booo
()|()
Ruf ich neulich Spiderman an... Bild

hat der kein Netz!!! :badgrin:
Benutzeravatar
booo
Site Admin
Site Admin
 
Beiträge: 20136
Registriert: 07.02.2007, 10:14
Plz/Ort: irgendwo hinter oder vor sonthofen :o)
Fachgebiet: admingöttin :p
Software: ReNoStar

Re: Kosten für Kanzleisoftware?

#27 | Beitragvon Semlin am 17.02.2010, 13:36

booo hat geschrieben:Find ich auch, hab ich auch nicht bestritten, nur fällt halt auf, dass sich einer mal mehr Mühe macht und deshalb auch der " :booo: "-Smiley.

Es war auch in keinster Weise böse gemeint, aber wenn der User meint, er müsse "zurückpöbeln" kann er sich gerne
vom Forum fernhalten.

Gruß
booo


Also ganz im Ernst, das mit dem ROLLINGEYES Smiley war ganz sicher nicht nett gemeint und das weißt du ja auch selbst, wenn du schreibst "da hat einer viel Zeit und Engagement" und dann die Augen verdrehst, dann ist das für mich definitiv böse gemeint und für jeden der weiß was dieser Smiley bedeutet ebenfalls.

Wie dem auch sei, ich habe dir immerhin mit wesentlich mehr Anstand und Würde geantwortet, als du mir hast zukommen lassen, finde ich jedenfalls. Von einem "Zurückpöbeln" kann da wohl kaum die Rede sein, ganz abgesehen davon daß man doch erst einmal angepöbelt werden muß, um zurückzupöbeln, also gibst du damit doch direkt zu, daß du mich zuerst angepöbelt hast, oder etwa nicht?

Schließlich ist das Forum doch für alle da und nicht nur für diejenigen die es führen, oder weshalb führst du dieses Forum sonst? Die neuen Mitglieder, die sich die Mühe geben und Zeit aufwenden, um Beitrage zu schreiben wo bisher keiner von den "Alten Hasen" was Sinnvolles dazu gesagt hat, gleich niederzumachen, sich über sie lustig zu machen und gleich mit "brauchst mir nicht sagen was ich zu tun habe, zwingt dich keiner hier zu bleiben" zu antworten, zeugt lediglich von schlechtem Führungsstil finde ich. Wer führen will, sollte doch ein Vorbild sein und mit gutem Beispiel vorangehen, oder etwa nicht?

MIr reicht es aber voll und ganz, wenn jana.gr sich darüber gefreut hat :-) was ich geschrieben habe, und wenn sonst auch nur eine weitere Leserin das hilfreich gefunden hat, dann ist schon dadurch der Sinn und Zweck des Beitrags erfüllt. Ich brauche dafür keinen Lob von oben, aber Spott und Hohn dafür zu ernten brauche ich auch nicht. Also werde ich diese Diskussion auch nicht weiter führen, wenn du findest das was du geschrieben hast ist voll okay, ist dein gutes Recht, aber es ist auch mein gutes Recht zu sagen daß ich das überhaupt nicht okay finde. Wer austeilen will, muß schleißlich auch einstecken können. Für mich ist das Thema also erledigt, wenn du weiteren Diskussionsbedarf dazu hast, bitte per PM denn in diesem Thread geht es doch um Kosten für Kanzleisoftware und nichts anderes, oder?
Semlin
Neuling
Neuling
 
Beiträge: 40
Registriert: 05.02.2010, 19:54

Re: Kosten für Kanzleisoftware?

#28 | Beitragvon Anna Action am 17.02.2010, 14:04

genau :klug:

Wir haben übrigens zu Advo-Ware gewechselt, bin ich voll und ganz zu frieden mit und ist auch nicht so teuer wie andere. Eine Arbeitszeitersparnis ausrechnen ist sicherlich schwierig. Aber wenn ich sehe wie viele jetzt noch in meiner alten Kanzlei sind und wie viele es früher waren -gut weniger Aufträge mal abgezogen- so ist das doch ne Menge arbeitsersparnis. Ohne könnt ich mir ehrlich gesagt gar nicht vorstellen
Benutzeravatar
Anna Action
ReNo-Gott
ReNo-Gott
 
Beiträge: 9187
Registriert: 08.04.2006, 02:00
Plz/Ort: Niedersachsen
Software: Advoware

Re: Kosten für Kanzleisoftware?

#29 | Beitragvon RenateM am 05.03.2010, 13:49

Also ich versteh das nicht. Ein Ingenieur rechnet doch auch nicht mehr mit dem Rechenschieber. Obwohl das wahrscheinlich auch irgendwie geht, ist doch die Frage, wieviel Arbeit man dabei hat. Also wenn wir Law-firm nicht hätten, bräuchten wir mindestens eine Vollzeit-Kraft mehr. Da sind die Kosten fürs Programm doch schnell wieder drin. Ist zwar einerseits auch schade wegen der Arbeitsplätze aber ich weiß gar nicht, ob die Kanzlei noch eine Sekretärin tragen würde. Zum Kontrollieren reicht auch das Überschlagen, dafür muss ichs nicht selbst gerechnet haben und wer weiß wie oft ich mich dabei vertun würde, so zu Fuß.
Schönes Wochenende, Renate
Grüße,
RenateM
RenateM
Neuling
Neuling
 
Beiträge: 71
Registriert: 20.12.2006, 15:38
Software: LawFirm

Re: Kosten für Kanzleisoftware?

#30 | Beitragvon Semlin am 11.03.2010, 12:08

Genau, es geht doch alles fragt sich nur wie lange es dauert - wieso schreiben wir denn sonst mit Computer und Drucker und nicht mehr mit der ollen Schreibmaschine und drei Durchschlägen?

Man darf dabei nur keineswegs vergessen, daß der Rechner zum Rechnen da ist und der Mensch zum Denken, und nicht umgekehrt. Der größte Fehler den man begehen kann ist, dem Rechner das Denken zu überlassen und sich währenddesssen mit dem Rechnen zu beschäftigen, das kann nur in die Hose gehen. Denn für den Unsinn ist man immer noch selbst verantwortlich, und Ausreden wie "der Rechner hat es so gemacht" helfen da auch nicht weiter, wenn man selbst nicht in der Lage ist zu erkennen, ob was stimmt oder nicht...

Also muß man tun, was man kann - und er recht muß man können, was man tut - also selber Denken, Überprüfen, Entscheiden etc. und den Rechner eben als Rechenknecht und Drucksklaven benutzen. Wer will denn noch komplizierte Rechnungen per Hand und Taschenrechner machen, von umfangreichen Forderungsaufstellungen ganz zu schweigen? Wer macht denn noch die Buchhaltung wie zu Kaiser's Zeiten?

Ich weiß, es gibt solche noch, die eine Teil- oder gar Vollzeitkraft (je nach Größe der Kanzlei bzw. der Anzahl der Geldbewegungen) nur für die Buchhaltung beschäftigen, statt es per Rechner zu machen und dafür je nach Fähig- und Schnelligkeit derjenigen die es dann macht 1/2 bis 1 Stunde täglich dafür zu brauchen so mehr oder weniger nebenbei. Vorausgesetzt man hat ein gescheite Software dafür, die einem dabei hilft statt ihn daran zu hindern und dabei noch verrückt zu machen, aber das ist eine ganz andere Geschichte...
Semlin
Neuling
Neuling
 
Beiträge: 40
Registriert: 05.02.2010, 19:54

VorherigeNächste

Zurück zu Sonstige Rechtsanwaltsprogramme

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron