Kosten für Kanzleisoftware?

z.B. Annotext, Lawfirm, RenoStar, winMACS, Phantasy

Kosten für Kanzleisoftware?

#1 | Beitragvon jana.gr am 28.01.2010, 17:15

Hallo ihr Lieben,

ich versuche mich über Kanzleisoftware zu informieren, das gestaltet sich im Internet doch recht schwierig.

Ich kenne aus meiner Ausbildungszeit RenoStar und RA-Micro, ersteres gefiel mir damals besser.

Könnt ihr mir sagen, was ihr für Software habt und was die monatlich/jährlich nebst Updates/Wartungen etc. kosten?

Mein Chef ist gegen eine Software, aber sie würde die Arbeit um ein Vielfaches erleichtern und da möchte ich stichhaltige Argumente :lol:

Vielen lieben Dank Jana
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Re: Kosten für Kanzleisoftware?

#2 | Beitragvon booo am 28.01.2010, 17:22

Hallo Jana und Willkommen hier im Forum!

Also ich hab jetzt RenoStar und ohne groß Werbung machen zu wollen, war RA-Micro um eingige tausend Prozent besser, auch wenn wir dort mehr Problemchen hatten :booo:

Bei Deiner Fragestellung allerdings kann ich Dir nicht behilflich sein, da ich da keine Einblicke hab.

Gruß
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Re: Kosten für Kanzleisoftware?

#3 | Beitragvon MimiMama am 28.01.2010, 17:27

Ich schick dir ne PN
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Re: Kosten für Kanzleisoftware?

#4 | Beitragvon jana.gr am 28.01.2010, 17:28

Hmm... Schade.

Ich fand RA-Micro unübersichtlicher, aber vielleicht nur, weil ich an RenoStar gewöhnt war.

Ganz kurz umrissen: was war besser?

Liebe Grüße!
(ich hab jetzt Feierabend und hoffe morgen auf weitere Beiträge :kaffee1 )
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Re: Kosten für Kanzleisoftware?

#5 | Beitragvon booo am 28.01.2010, 17:43

jana.gr hat geschrieben:Ich fand RA-Micro unübersichtlicher, aber vielleicht nur, weil ich an RenoStar gewöhnt war.


bei wir war es andersrum :booo:

gut ist hier vielleicht, dass man wesentlich einfacher (sofern ich es noch in Erinnerung hab :oops: ) Mustertexte
anlegen / ändern und so kann.


jana.gr hat geschrieben:Ganz kurz umrissen: was war besser?


in der Textverarbeitung defintiv RA-M.
Bis ich hier mal mein Schreiben auf dem Bildschirm habe.... :rauchen :kaffee1 :booo:

Schönen Feierabend
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Re: Kosten für Kanzleisoftware?

#6 | Beitragvon Anna Action am 28.01.2010, 18:15

ich hatte vorher renostar und never ever again, fand ich grauselig. Nach der Kanzleitrennung haben wir AdvoWare, bin ich soweit mit zufrieden, Programm ist auf jeden Fall reichlich "schlauer" als Renostar, nur hinter die Mustertexteingabe bin ich noch nicht gekommen, da muss ich mich noch mal hinterklemmen und preislich ist es um einiges billiger und immerhin noch nicht einmal ne Fehlermeldung im Gegensatz zu Renostar
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Re: Kosten für Kanzleisoftware?

#7 | Beitragvon jana.gr am 29.01.2010, 09:34

Vielen Dank für die ersten Berichte.

Immerhin weiß ich jetzt, dass ich mich nicht für Renostar und wohl auch nicht für RA-Micro entscheiden werde. Ist ja auch schon was =D>

Aber je mehr ich mich durch Foren und Internetseiten quäle, umso größer wird wie immer auch die Auswahl...
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Re: Kosten für Kanzleisoftware?

#8 | Beitragvon MimiMama am 29.01.2010, 09:37

Ihr solltet Euch Mal zusammensetzen und prüfen, was ihr überhaupt benötigt, bevor ihr auf die Suche nach einem Programm geht. Freilich sind die Softwareangebote alle ziemlich gleich, aber eben nicht ganz und dafür braucht es erst Mal eine Bedarfsermittlung
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Re: Kosten für Kanzleisoftware?

#9 | Beitragvon jana.gr am 29.01.2010, 09:50

Da hast du sicher recht.

Nur sind meine beiden Kolleginnen über 50 und haben mit einer Software noch nie gearbeitet, geschweige denn eine Vorstellung davon, was damit alles möglich ist.

Mein Chef will genau wissen, was es gibt, was es kann, was es kostet, wie wir es umsetzen können. Deshalb wollte ich einige "in die engere Auswahl" nehmen und dann mit ihm entscheiden, was davon für unsere Bedürfnisse das Beste ist (ich weiß ja in etwa, was mir fehlt/ich will).
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Re: Kosten für Kanzleisoftware?

#10 | Beitragvon MimiMama am 29.01.2010, 09:58

Na dann viel Erfolg. Ist sicherlich nicht einfach, vor allem wenn man etwas ältere Semester jetzt noch mit neuer Software konfrontiert. Allerdings kann ich mir gar nicht vorstellen, ohne Software zu arbeiten, das wäre auch hier gar nicht möglich. Die Arbeit ist ohne entsprechende Software gar nicht zu schaffen......
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Re: Kosten für Kanzleisoftware?

#11 | Beitragvon jana.gr am 29.01.2010, 10:08

Das geht mir genauso. Ich arbeite jetzt zwei Jahre hier und es funktioniert alles super ohne Programm. Nur ist uns die Technik immer einen Schritt voraus. Es ein immenser Mehraufand und sehr müßig ohne Programm. Aber mit Provisorien lebt es sich ja bekanntlich am längsten ;-)
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Re: Kosten für Kanzleisoftware?

#12 | Beitragvon RenateM am 06.02.2010, 20:11

schaut euch auch Law-firm mal an - bei den Kosten sind die sehr transparent. Mit unserem früheren Programm - das eh schon ziemlich teuer war - hatten wir die größten Kosten gar nicht durch den Programmkauf oder den Wartungsvertrag sondern durch ständige Reparaturen durch den Vorort-Partner. Das ist bei Law-firm komplett weggefallen. Es ist zwar kein Billigprogramm, aber dadurch, dass es dann nicht ständig noch hier und da zusätzlich was kostet, ist es trotzdem sehr günstig ausgefallen. Beim EDA zum Beispiel haben wir eine Anleitung zum Selberinstallieren bekommen und haben es damit auch hinbekommen. Da musste kein Techniker helfen und wir haben sicher ein paar hundert Euros gespart.

Wenn ihr erstmal klein anfangen wollt, versuchts doch mit der Standard-Version, die kann man nachher auch aufrüsten: http://www.jurawelt.com/literatur/10124

LG, Renate
Grüße,
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Re: Kosten für Kanzleisoftware?

#13 | Beitragvon KathrinH am 07.02.2010, 00:02

Ich kenne von Advoware zwar nur das Programm wie es 2002 war, und den Preis für 2 Arbeitsplätze von 2008, aber ich erinnere mich, dass es ähnlich aufgebaut war wie RA-Micro und preislich deutlich günstiger als RA-Micro. Ich kenne einen Preis von RA-Micro für 2 Arbeitsplätze (inkl. Notar und Lohn/Gehalt und FiBu 1) der bei 166 € liegt. Ich weiß jetzt nicht mehr, was Advoware genau gekostet hätte in dieser Konstellation, aber es war deutlich günstiger, ich meine sogar unter 100 €.

Da würde ich mir an deiner Stelle mal Angebote einholen bzw. die Leute mal kommen lassen und dir zeigen lassen, wie das Programm funktioniert und was es kann. (vielleicht auch deinen Chef mitgucken lassen).

Ich verstehe gar nicht, wie man ohne arbeiten kann. Selbst in einer Einmannkanzlei, die nicht viel zu tun hat und vielleicht noch das Büro zuhause hat.. ein Programm lohnt immer. Du kann jetzt zwar nur für RA-Micro sprechen, aber da z.B. brauchst du in der Textverarbeitung (oder WORD) nur *B eingeben und dann zeigt er die Beteiligten zur Akte, du wählst aus und er ruft den Briefkopf mit Adresse, Aktenzeichen, Datum etc. auf und du kannst losschreiben. Oder ne FOrderungsaufstellung.. per Hand Zinsen ausrechnen? nicht mit mir, bei aller Liebe. Oder ne REchnung, du brauchst nur die Gebühr auswählen, SW eingeben, wieviele Auftraggeber usw. gibst Auslagen und evtl. bereits bezahlte Beträge ein und der PC rechnet und rechnet auch automatisch an. Natürlich musst du wissen, wie es richtig sein muss, damit du es notfalls (was bisher aber nie vorgekommen ist) korrigieren kannst, aber da entstehen garantiert keine Rechenfehler. AUtomatische Rechnungsnummernvergabe und OP-Liste. Nur aufrufen und du hast auf einen Blick deine offenen Rechnungen, welche Mahnstufe, wann die letzte Mahnung rausgegangen ist usw. usw.

Das nur so als Beispiel.
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Re: Kosten für Kanzleisoftware?

#14 | Beitragvon Semlin am 15.02.2010, 22:57

jana.gr hat geschrieben:
Mein Chef ist gegen eine Software, aber sie würde die Arbeit um ein Vielfaches erleichtern und da möchte ich stichhaltige Argumente :lol:


Wow! Wie kann man denn OHNE vernünftige Anwaltssoftware arbeiten? Also tut mir sorry, aber dein Chef hat wirklich keine Ahnung von Tuten und Blasen, wenn er der Meinung ist... Das ist doch wie Tippen auf der alten Schreibmaschine mit drei Durchschlägen bzw. die Buchhaltung wie zu Kaiser's Zeiten... Wenn alle so wären, dann würden wir doch immer noch in den Höllen (edit: Höhlen) hausen und Mammuts jagen...

Was genau welche Software kostet, das kommt ganz darauf an für wieviele Arbeitsplätze und bei den meisten Programmen auch was genau für Module etc. mit dabei sein sollen. Lass' dir doch einige Kostenvoranschläge zukommen, dann hast du die Zahlen schwarz auf weiß. Aber in der Regel ist es doch so, daß es nicht die Frage ist, was die Software kostet, sondern was es den Anwalt kostet, wenn man KEINE verwendet... Wenn er das nicht versteht, dann wäre es vielleicht besser sich einen anderen Chef zu suchen ;-)

Ich persönlich habe jahrelang mit altem Dilex gearbeitet, bin dann auf Annotext und danach Annotext BS umgestiegen, habe nebenbei mit Renostar und Winmacs gearbeitet. Was ich ganz entschieden empfehlen würde, ist Winmacs, obwohl ich es am wenigsten verwendet habe, aber das war mit Abstand DIE Software wo ich auf Anhieb gesagt habe, jawohl so muß es sein, das ist etwas was einem das Leben erheblich vereinfacht und einen die Arbeit schneller und besser erledigen läßt, und praktisch alles erschließt es sich dir sofort ohne große Mühe, wenn du nur halbwegs helles Köpfchen bist, nach einer Woche hast du das Gefühl schon immer damit gearbeitet zu haben, egal ob es Aktenverwaltung, Fristen- und Terminplanung, Kostenabrechnung, Zwangsvollstreckung oder Buchhaltung ist - wenn du das einmal hast, dann willst du das nie mehr missen und wunderst dich, wie du so lange ohne ausgehalten hast...

Das geht ganz nach dem Motto - an das Gute gewöhnt man sich sehr schnell... Wenn du hingegen eine ehrliche Meinung von Annotext 2009 lesen möchtest, dann schau mal im anderen Thread nach...
Zuletzt geändert von Semlin am 16.02.2010, 10:44, insgesamt 1-mal geändert.
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#15 | Beitragvon Andreas&D+L&M´s am 15.02.2010, 23:10

Semlin hat geschrieben:Wow! Wie kann man denn OHNE vernünftige Anwaltssoftware arbeiten? Also tut mir sorry, aber dein Chef hat wirklich keine Ahnung von Tuten und Blasen, wenn er der Meinung ist... Das ist doch wie Tippen auf der alten Schreibmaschine mit drei Durchschlägen bzw. die Buchhaltung wie zu Kaiser's Zeiten... Wenn alle so wären, dann würden wir doch immer noch in den Höllen hausen und Mammuts jagen...


Wenn man weiß, was man tut, dann kann man auch so arbeiten. Früher ging´s doch auch. Da musste man sogar noch verstehen, was man macht. Mit der Software drückt man ein paar Knöpfe und alles ist da, nur wissen viele nicht, ob das überhaupt richtig ist, was da auf dem Papier steht.

Und früher haben wir in Höhlen gehaust. Höllen gab es nicht, die gibts nur einmal und da ist es ganz schön heiß. Aber so ist das nunmal, wenn das Forum ohne Rechtschreibprogramm auskommen muss.
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